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Kommission zur Untersuchung von Vorwürfen von studentischem Fehlverhalten

Die Universität Halle hat am 11.07.2012 eine Ordnung über das Verwaltungsverfahren bei Gewalt, Bedrohung und sexueller Belästigung durch Studierende beschlossen. Gemäß dieser Ordnung wählt der Akademische Senat der Universität eine ständige Kommission zur Untersuchung von Vorwürfen studentischen Fehlverhaltens. Mitglieder der Kommission sind:

  • 1 Hochschullehrer*in
  • 1 wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in
  • 1 nichtwissenschaftliche*r Mitarbeiter*in
  • 2 Studierende
  • 1 Gleichstellungsbeauftragte*r

Die Kommission untersucht gemeldete Vorfälle studentischen Fehlverhaltens, leitet Vorprüfungsverfahren und ggf. förmliche Untersuchungsverfahren ein. Hält die Kommission ein Fehlverhalten für erwiesen, legt sie das Ergebnis ihrer Untersuchung der Universitätsleitung mit einem Vorschlag zum weiteren Verfahren vor. Das Rektorat entscheidet über die Folgen des Fehlverhaltens. Die Kommission entscheidet, ob der Name der informierenden Person gegenüber der beschuldigten Person offenzulegen ist. Weitere Details zum Verfahren entnehmen Sie bitte der oben genannten Ordnung.

Wann ist die Kommission zuständig?

Wenn Sie als Mitglied, Angehörige*r, Gast oder Frühstudierende*r der Universität Halle Gewalt, Bedrohung und/oder sexuelle Belästigung durch eine*n Studierende*n oder eine*n Studienbewerber*in der Universität erfahren haben und ein offizielles Beschwerdeverfahren gegen diese Person einleiten möchten, fällt dies in den Zuständigkeitsbereich der Kommission. Gleiches gilt, wenn Studierende wiederholt gegen das Hausrecht der Universität verstoßen, die Ordnung der Universität oder ihrer Veranstaltungen gestört oder Mitglieder der Universität daran gehindert haben, ihre Rechte, Aufgaben oder Pflichten wahrzunehmen.

Nicht zuständig ist die Kommission, wenn Sie im universitären Kontext Diskriminierung, (sexuelle) Belästigung oder Gewalt durch Beschäftigte der Universität erfahren haben. In diesen Fällen ist die AGG-Beschwerdestelle für Ihre Beschwerde zuständig.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie ein offizielles Beschwerdeverfahren einleiten möchten, können Sie zunächst auch ein unverbindliches und vertrauliches Beratungsangebot wahrnehmen. Die Präventions- und Beratungsstelle Antidiskriminierung berät Sie gern zu Ihren Handlungsmöglichkeiten.

Kontakt zur Kommission

Sie können die Kommission kontaktieren, indem Sie eine E-Mail an schreiben. Sie können bereits in dieser E-Mail das Fehlverhalten schildern, über das Sie sich beschweren möchten, sowie ggf. vorhandene Belege wie z.B. Screenshots hochladen. Sie können diese Informationen aber auch zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen, wenn Sie bezüglich Ihrer Beschwerde kontaktiert werden. Ihre Nachricht wird an die Präventions- und Beratungsstelle Antidiskriminierung gesendet und von dieser vertraulich an die jeweiligen Mitglieder der Kommission weitergeleitet.
Alternativ können Sie auch das Rektorat kontaktieren:

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